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ERP: Das elektronische Herz des Unternehmens

Software Blitzschnell reagieren, das Lager aufs Mindeste herunterfahren und alles überall abrufen können – «Enterprise-Resource-Planning», kurz ERP, macht das möglich. Wer in seinem Unternehmen ein ERP-System einsetzt, erleichtert sich und seinen Angestellten den Arbeitsalltag massiv.

Miriam Dibsdale

Unternehmen sind einem starken Wandel ausgesetzt: Man arbeitet viel, man arbeitet schnell und die Konkurrenz ist gross. Unter solchen Umständen ist es für Unternehmen essenziell, ihre Ressourcen so effizient wie möglich einzusetzen. Vorbei sind die Zeiten, als man sich mit Excel-Formeln und haufenweise Mappen und Ordnern herumschlagen musste. «Enterprise-Resource-Planning» heisst die Zauberformel für den Unternehmensalltag.

Mithilfe dieser Systeme kann man nahezu alle betrieblichen Prozesse von der Kundenverwaltung bis zur Auswertung von Kennzahlen managen.

Heute sind ERP-Systeme aus der Geschäftswelt kaum wegzudenken. Mithilfe dieser Systeme kann man nahezu alle betrieblichen Prozesse von der Kundenverwaltung bis zur Auswertung von Kennzahlen managen. Dabei profitieren Unternehmen von einer hohen Zeitersparnis und umfassender Transparenz. Typische Funktionsbereiche einer ERP-Software sind etwa die Produktion, das Controlling, der Verkauf oder das Marketing. Diese sind dann über eine gemeinsame Datenbasis miteinander verbunden. So findet man oft neue Möglichkeiten, um betriebliche Abläufe noch mehr zu optimieren.

Fabrik

Massgeschneidert wie ein Anzug

Doch nicht jedes moderne ERP-System passt zu jedem Unternehmen. Bei der Auswahl einer geeigneten Lösung muss man sorgfältig vorgehen und alle wichtigen Auswahlkriterien beachten. Die Software muss möglichst genau zu der Branche, den Produkten, der Fertigungsart, den Prozessen und der Organisation des Unternehmens passen.

Unbedingt beachtet werden müssen Aspekte wie die funktionale Abdeckung der Bedürfnisse, die Anpassbarkeit an zukünftige Anforderungen, Referenzkunden und das Preis-Leistungs-Verhältnis. Die Kosten eines ERP-Systems lassen sich in drei Bereiche unterscheiden: die Kosten für Softwarelizenzen und Hardware, die Beratung (Auswahl, Anpassung, Einführung) und die Betriebskosten für fünf Jahre (Lizenzen, Updates, Support).

Kein Produktionsstopp dank ERP

Dass eine solche Investition in manchen Fällen unabdinglich ist, zeigt sich am Beispiel einer Instandhaltungssoftware. Diese stellt den funktionsfähigen Zustand von technischen Systemen, Betriebsanlagen, Maschinen und Betriebsmitteln sicher und stellt sie bei Ausfall wieder her.

Dank einem Instandhaltungssystem können Wartungs- und Reparaturaufträge erfasst werden und die direkte Instandsetzung kann unverzüglich beginnen.

Dank einem Instandhaltungssystem können Wartungs- und Reparaturaufträge erfasst werden und die direkte Instandsetzung kann unverzüglich beginnen. Instandhaltungsaufträge mit Zuordnung des zuständigen Monteurs, benötigte Ersatzteile, beliebige Dokumente und Vorgabearbeitszeiten sind nur einige der vielen Vorteile, die diese Software mit sich bringt.